Abmahnung


VONG als Marke geschützt

20. Dezember 2017 Schlagwörter: , , ,

„Halo I bims 1 Marke vong Eintragung her“. Dieser Satz wird wohl vor kurzem in einer Werbeagentur in Lünen gefallen sein. Die Agentur hat sich nämlich die Begriffe „I BIMS“ und „VONG“ als Marke schützen lassen. Die Begriffe stammen aus der sogenannten Vong-Sprache. Die Vong-Sprache ist ein Trend aus Social Media-Plattformen, der mittlerweile auch in der Sprache vieler Jugendlicher angekommen ist. Sie entwickelte sich durch die Einflüsse verschiedener Personen, jedoch gilt die Facebook-Seite „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“ als einer der entscheidenden Faktoren für ihre Popularität.

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Werbung durch Influencer

In Zeiten, in denen durch Fernseh- oder Printwerbung immer weniger Menschen erreicht werden können, suchen Unternehmen nach neuen Werbemöglichkeiten für ihre Waren und Dienstleistungen. Da gerade junge Menschen Informationen und Unterhaltung zunehmend ausschließlich über das Internet suchen und konsumieren, konzentrieren sich Marketing-Experten in Sachen Werbung vermehrt auf soziale Netzwerke. Für Werbung auf sozialen Netzwerken sind insbesondere sogenannte Influencer von großer Bedeutung. Ursprünglich handelte es sich bei solchen Personen um normale Nutzer sozialer Netzwerke, die einfach sich oder ihre Fähigkeiten und Hobbies präsentierten. In manchen Fällen waren die Profile so interessant, dass manche der Nutzer eine große Zahl von Followern generieren konnten. Diese verfolgen die Profile und Posts der Influencer und lassen sich auch beeinflussen, wodurch der Influencer seinen Namen erhalten hat.

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Drohende Abmahnwelle für WhatsApp-Nutzer?

Vor kurzem hat das Amtsgericht Bad Hersfeld eine Entscheidung mit der Feststellung veröffentlicht, dass WhatsApp-Nutzer wegen der nicht autorisierten Weitergabe von Kontaktdaten aus dem Telefonbuch ihres Smartphones an WhatsApp abgemahnt werden können (AG Bad Hersfeld Beschluss vom 15.05.2017, Az.: F 120/17 EASO). Hintergrund der Entscheidung war ein Streit zwischen getrennt lebenden Eltern über die Smartphone-Nutzung ihres 11-jährigen Sohnes. Damit dieser weiterhin sein Smartphone mit dem Dienst WhatsApp nutzen darf, muss die Mutter aufgrund des Beschlusses nun von jedem Kontakt aus dem Telefonbuch des Sohnes eine Zustimmungserklärung vorlegen. Die betroffenen Personen müssen sich damit einverstanden erklären, dass der Sohn ihre Daten an WhatsApp weitergibt.

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Abmahnung für das Teilen von Essensfotos?

24. August 2015 Schlagwörter: , , ,

Das Teilen von Essensfotos auf Sozialen Medien wie Facebook und Instagram ist bei vielen Nutzern mittlerweile weit verbreitet. Jeder hat sicher einen Bekannten, der regelmäßig solche Fotos postet – meist unter Angabe des Restaurants. Man könnte meinen, den Restaurants und insbesondere den Köchen wäre diese kostenlose Werbung eigentlich Recht. Schließlich handelt es sich hierbei um kostenlose Werbung. Doch rechtlich gesehen kann das Veröffentlichen solcher Fotos zu Problemen und einer kostspieligen Abmahnung führen.

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